Babylexikon

Ja-Umgebung

In diesem Beitrag dreht sich alles um das Leben mit einem Baby, vor allem, dem mobiler werdenden Baby.

Uns war und ist es immer wichtig, eine Umgebung für unsere Kinder zu schaffen, in denen sie möglichst viel alleine machen können und keine Gefahren drohen. So kann man schnell ihre Selbständigkeit fördern und sie sich frei bewegen lassen.

Anfangen kann man damit bereits bei den Neugeborenen. Bei uns hatten die Babys in jedem Raum einen eingerichteten Platz auf dem Boden. Dort konnte man sie ablegen, wenn man mal beide Hände brauchte und es lagen immer altersgerechte Spielsachen bereit. Gut funktionierte bei uns eine Turnmatte von Ikea mit einer Decke drauf oder einem Naturfell. Dazu dann gerne der Oball , kleine Holzgreiflinge, Knistertücher oder Alltagsgegenstände wie Kochlöffel und ähnliches.

Konnte oder wollte man das Baby nicht ablegen, waren sie meist in der Trage. Wir legten die Kinder deshalb auf dem Boden ab, damit sie nicht irgendwo runter fallen konnten. Außerdem wurde andere typische Babyplätze wie Laufställe oder sowas bei uns immer gleich von den Katzen okkupiert, beziehungsweise nahmen so viel Platz weg.

Wurden die Babys mobiler konnten sie sich von den Matten rollen oder robben und ihr Umfeld erkunden. Ab und zu stellten wir ab dem Greif-Alter auch ein Babytrapez über den Platz. Jedoch nicht zu oft, damit der Bewegungsradius nicht so eingeschränkt ist.

Wurden die Babys mobiler durch Robben oder Krabbeln, sicherten wir spitze Ecken, alle Steckdosen und Küchenschränke mit Putzmitteln oder Mülleimern. Zudem wurde in jedem Raum Spielsache für die neugierigen Kleinen eingerichtet. In unserer Küche steht eine Kinderküche mit viel Zubehör. Auch ist es hier sinnvoll ab einem sicheren Stehalter einen Helferturm anzuschaffen, dann können die kleinen auf Arbeitshöhe zugucken und später auch mithelfen. Im Wohnzimmer eine Kiste mit Holzspielzeug/Büchern und im Bad eine Kiste mit Badewannenspielzeug, welches auch beim wickeln oder spielen für Unterhaltung sorgt, sind sehr praktisch.+

Je älter die Babys werden, desto mehr Gestaltungsraum bietet sich an. Zum Beispiel kann im Bad ein für das Baby erreichbares Töpfchen stehen. Eine Kiste mit Bällen zum hin- und herkullern sowie werfen ist immer schön. Alles zum Stapeln, ineinander stecken, musizieren oder kullern ist ab dem Sitzalter sehr zu empfehlen. Hier gibt es verschiedenste Murmelbahnen für unterschiedlichste Alterskategorien. Wir haben eine Trihorse Kugelbahn, eine Auto-Kugelbahn und einen Klangbaum. Zum Stapeln und ineinanderstecken benutzen wir gerne den Stapelturm und von Grimms den Regenbogen, den Schälchensatz und den Kistensatz.

Spielecke im Kinderzimmer der Schwestern mit Ballkiste

Generell ist es unfassbar erleichternd, wenn sich das Baby in der Wohnung frei bewegen kann und man nicht aufpassen muss, dass er irgendwo ran kommt, wo es nicht ran soll oder irgendwo hoch und runter, was noch zu gefährlich ist. Deshalb alle Treppen/Leitern sichern, Steckdosen sichern, Schränke sichern an die keiner soll. Außerdem keine Blumen auf den Boden stellen, Katzentoiletten unerreichbar machen und Wasser- sowie Futternäpfe sichern. Im Bad bietet es sich noch an die Klobürste und den Mülleimer wegzustellen. Wenn zusätzlich in jeden Raum noch eine altersgerechte Beschäftigungsmöglichkeit ist, dann steht einem entspannten Umfeld nichts im Wege.

Das Selbe gilt auch für Gärten, Terrassen oder Balkons. Es wäre furchtbar anstrengend immer aufpassen zu müssen, dass dem Baby hier nichts passiert, vor allem wenn man zum Beispiel Geschwisterkinder hat, die selbstverständlich auch Aufmerksamkeit brauchen.

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